Hey GEMA!

von dermusikpartisane

Hey GEMA, hier spricht Christian Freiherr von Stetten. Ich hatte Euch ja schon im Juni gewarnt, mit Eurer unsäglichen Tarifreform endlich Schluss zu machen. Aber da Ihr die Frechheit hattet, euch mit dem Bund Deutscher Karneval zu einigen und damit meine Buddies im DEHOGA unnötig unter Druck zu setzen, sag ich es Euch noch mal ganz unmissverständlich: wenn Ihr Eure mafiösen Methoden nicht ändert, werden wir gesetzgeberisch tätig werden! Damit Ihr mich richtig versteht: mit Mafia kenne ich mich aus, ich hab ein paar Homies im Berliner Mhallami-Clan auf meiner Seite, mit denen ich auch manchmal Geschäfte mache. Und in Urheberrechtsachen berät mich Bushido, der sich da gut auskennt. Überhaupt: an Bushido solltet Ihr Euch mal ein Beispiel nehmen, wie man mit ehrlicher Arbeit zum Millionär wird. Und das trotz Urheberrechte! Wie oft wurde er verklagt von irgendwelchen Bands, die erst durch ihn richtig bekannt wurden: Arcana, Lacrimosa, Sopor Aeternus, Yoko Kanno, Dark Sanctuary – mal ehrlich, wer hat diese ganzen Vampir-Bands vorher gekannt. Heute leben sie von den Tantiemen, die Bushido ihnen auf ihr Konto spült. Und er geht leer aus. Verständlich, dass man die entstanden Verluste mit Abmahnungen auszugleichen versucht. Aber auch da hat Bushido bewiesen, wie sozial er denkt: allen Abgemahnten bot er einen Rabatt an. Daran könnte sich die GEMA mit ihrer asozialen Tarifreform mal ein Beispiel nehmen!

Junge Unternehmer wie Bushido gehören in die Politik. Mit ihnen können wir die miefigen Amtsstuben der Verwertungsgesellschaften durchlüften und dem Urheberrechtswahnsinn ein Ende bereiten. Deswegen setzen wir von der CDU uns für transformative Werknutzungen ein: damit junge Unternehmer wie Bushido nicht weiterhin in ihrer Kreativität durch steinzeitliche Urheberrechtsgesetze behindert werden. Bushido hat jetzt sein erstes Praktikum im Bundestag absolviert und ich muss sagen: er hat sich großartig geschlagen! Vielleicht kann ich ihm als nächstes ein Praktikum bei Allianz Global Investors verschaffen, wo er dann seinen finanziellen Spürsinn schärfen kann – immerhin verfügen wir über eine Bilanzsumme von 3665 Milliarden Euro. Ich bin da im Aufsichtsrat, ich weiß, wovon ich spreche. Ich gebe zu, Bushido hat einen nicht ganz so guten Ruf wegen seiner kriminellen Vergangenheit, aber: hey, ich habe mit meiner Eventfirma auch ein paar Deals mit seinen Clan-Freunden gemacht, die sich in Kreuzberg immer in der Katzbachstr. treffen und ich muss sagen, das sind schon ganz korrekte Geschäftsleute. Adnan vor allem, ein guter Kumpel von Bushido. Der ist zwar vorbestraft, aber das mit der Geldwäsche mit Hilfe von ein paar Paletten Energydrinks hat immer gut funktioniert. Mal ganz ehrlich: was sind schon 37000 Euro? Und diesen linken Zecken von Spiegel TV, die uns die ganze Zeit nachstellen, werden wir auch noch eins einschenken. Meine Bros in Baden-Würtenberg haben schon mal angesagt, wo es eine hingibt, wenn die so weitermachen. Respekt!

Überhaupt Baden-Würtenberg: unser Nachwuchs von der Jungen Union vor Ort hat es auf den Punkt gebracht mit ihrer tollen Hey-GEMA-Kampagne und Euch als genau das bloßgestellt, was Ihr wirklich seid: schmierige Schutzgeld-Erpresser! Übrigens großartiges Casting im Anti-GEMA-Video: der hakennasige GEMA-Geldeintreiber war ein richtiger Popcorn-Moment! Hat meine Atzen vom Mhallami-Clan an „Tal der Wölfe“ erinnert – ich meine: Amerika hat Goldman-Sachs, Deutschland die GEMA, oder? Und wenn Ihr GEMA-Verteidiger nicht endlich aufhört, die Facebook-Page der Hey-GEMA-Kampagne mit Euren Hass-Kommentaren zuzuspammen, werden wir Euch alle doxxen und ich werde Euch meine Homeboys aus Berlin vor die Tür schicken!