Bruno Kramm fordert mehr Rechte für alle Urheber

von dermusikpartisane

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UPDATE: Sei stark und schaue das Video. Der Text ist nur eine Fußnote…

Am 30. Mai 2013 nahm der illegale Streamingdienst Movie2k sein Angebot vom Netz und leitete auf eine Seite der Piratenpartei weiter. Den Piraten bescherte die Umleitung rund 10.000 Seitenaufrufe pro Minute, was sie prompt dazu nutzten, mit einer eigenen Landingpage und diesem Video für ihr Programm zu werben. Dort heißt es: „das private Teilen von Filmen und Musik (Filesharing) muss erlaubt sein.“ Movie2k war jedoch das genaue Gegenteil von Filesharing und privaten Teilen: mit der Plattform wurden Millionenbeträge mit der unerlaubten Verbreitung von künstlerischen Inhalten verdient. Bei den Künstlern landete kein Cent, bei Programmierern von Abofallen und Trojanern hingegen schon. Die Piraten zeigen mit dem Anbiedern an die Besucher von Movie2k ihr wahres Gesicht: ihr verlogener Einsatz für die Interessen von Urhebern ist nichts anderes als Demagogie und ein Paradebeispiel für Orwellschen Doublespeak.

Mehr zum Thema Bruno Kramm und seiner Vergangenheit bei Major-Verlagen:

http://bit.ly/MvaAbp

Und zur Legende „Das Netz hat mir dabei geholfen, mich mit meiner Nischenkunst weltweit bekannt zu machen“ ist folgendes Zitat von Bruno Kramm interessant:

„Mir ist einfach bewusst geworden, dass es zu viel Arbeit ist, ein Album zu produzieren, sich selber zu promoten, Anzeigen und Storys klarzumachen, und dann noch Interviews zu geben. Deshalb war ziemlich früh klar, dass wir uns ein anderes Label suchen.“

http://bit.ly/11xvPyu